Kursverlauf: 1 Unze Silber in US-Dollar, 1 Woche Kursverlauf: 1 Unze Gold in US-Dollar, 1 Woche

Erinnern Sie sich noch an den ersten Münzbarren von 2007? Er wirkte wie ein Barren, dem man eine Münze aufgeklebt hat: steuerlich optimiert, aber sonst … naja.

Münzbarren Silberling

Bildquelle: Silberling.de.

7 Jahre später gibt es im Handel den ersten gegossenen Münzbarren. Besonders das männliche Geschlecht, welches statistisch zu Barren neigt, wird den Unterschied beim Halten in der Hand merken. Ein Guss ist qualitativ doch immer noch etwas anderes als ein Barren, der ausgestanzt wurde.

Cook-Barren kommt steueroptimiert aus der Schweiz

Der erste Münzbarren wurde in Deutschland erfunden und produziert. Für das Münzprägerecht, das die Regierung der Cook-Inseln (bei Neuseeland) zur Verfügung stellten, damit es sich um eine steuerbegünstigte Münze handelt (früher 7 statt 19 Prozent Mehrwertsteuer), wurde und wird eine Lizenzgebühr pro Stück bezahlt.

Änderungen im Steuerrecht machten es notwendig, dass Anlagemünzen aus Silber in einem Drittland produziert werden, um in den Genuss der Differenzbesteuerung zu kommen. Sicherlich kein Standortvorteil für deutsche Produzenten von Anlagesilber, aber immerhin waren es wieder deutsche Köpfe, die die Anwendung der Differenzbesteuerung auf Silbermünzen „entdeckten“.

Nun gießt Argor-Heraeus in der Schweiz diese Barren in 999.9er-Silber und versieht jeden Barren auf der Rückseite mit einem Zertifikat, wie man im folgenden kurzen Videoclip sieht:

Zertifikat

Zertifikate sind sonst bei Barren nicht üblich. Hier macht es aber Sinn, da nochmals die 999.9-Reinheit bestätigt wird. Das hat einen Vorteil beim Wiederverkauf. Der Barren muss nicht in die Analyse gesendet werden (keine Scheidung notwendig), sondern kann sofort einem Produktionsprozess zugeführt werden. Daraus resultiert selbstverständlich ein höherer Preis beim Wiederverkauf.

Stückelung

Aktuell gibt es die Barren in 1- und 5-Kilogramm-Varianten. Weitere Stückelungen sind geplant.

Günstig kaufen

Der Steueraufschlag liegt beim Münzbarren genau wie bei Münzen, die aus einem Drittland kommen, bei rund 8 Prozent. Trotzdem ist der Barren zum Zeitpunkt der Artikelerstellung geringfügig günstiger als eine vergleichbare Anlagemünze … und er lässt sich platzsparender stapeln.

Münzbarren günstiger

Angebotspreise vom 23.11.2014 im Online-Shop Silberling.de.

Normalerweise schlägt die Steuer bei Barren mit 19 Prozent zu. Das erklärt den Preisunterschied zum klassischen Anlagebarren im Bildschirmfoto vom Online-Shop www.silberling.de.

Zielgruppe: Privatpersonen

Besonderes Interesse findet der Münzbarren bei privaten Anlegern, weil diese keine Möglichkeit haben, die Steuer abzuziehen.

Für Unternehmer, die Silberbarren auf ihr Geschäft kaufen (Firmeninventar) und zum Vorsteuerabzug berechtigt sind, macht der Kauf von differenzbesteuerten Produkten keinen Sinn, da es auf der Rechnung einen Steuerausweis gibt und somit die Steuer nicht verrechnet werden kann.

Falls sie aus optischen Gründen Münzbarren erwerben wollen, fragen Sie Ihren Händler, ob er Ihnen welche mit Mehrwertsteuerausweis besorgen kann.

Die Differenzbesteuerung erhöht erheblich den administrativen Aufwand beim Edelmetallhändler, so dass nicht alle Händler Münzbarren mit Mehrwert­steuer­ausweis anbieten … das macht ja auch nur für Unternehmer mit Vorliebe für Qualität und Geschmack Sinn … für den Privatkunden ist der Münzbarren ja steue­roptimiert.

Jetzt im Online-Shop ansehen

PS: Beim Bounty-Motiv (das Schiff auf der Vorderseite des Barrens) empfinden viele Käufer ein Gefühl von Freiheit. Na wenn das kein zusätzlicher Kaufgrund ist …

Die Bank of Japan will durch neue geldpolitische Maßnahmen die nach wie vor niedrige Inflation bekämpfen. Das geplante Vorgehen stößt jedoch auch bei den Notenbankern nicht auf breite Zustimmung, die Geldmengenausweitung wurde lediglich mit fünf gegen vier Stimmen und damit nur mit knapper Mehrheit gebilligt.

Der Wettstreit der Notenbanken

Die quantitative Geldpolitik wird bereits seit Jahren genutzt, um niedrige Inflationswerte zu stützen und der Wirtschaft neue Impulse zu setzen. In den USA hat sich die Fed jetzt jedoch für einen Rückzug entschieden, ab November soll kein Geld mehr für den Aufkauf amerikanischer Hypotheken- und Staatsanleihen mehr zur Verfügung gestellt werden. Die Bank of Japan sowie die EZB hingegen haben erst kürzlich neue Programme aufgelegt, die die Märkte mit frischem Kapital versorgen sollen.

So wird die Bank of Japan für den Aufkauf von Staatsanleihen zusätzliche Mittel in Höhe von 30 Billionen Yen (267 Milliarden US-Dollar) zur Verfügung stellen, für den Kauf japanischer Aktien-ETFs sollen nochmals zwei Billionen Yen (17,8 Milliarden US-Dollar) zur Verfügung gestellt werden. Auch japanische REITs werden von der Notenbank unterstützt, für deren Ankauf soll die vorhandene Summe auf 90 Milliarden Yen (0,534 Milliarden US-Dollar) verdreifacht werden. Die Bilanzsumme der Bank of Japan wird mit diesen Maßnahmen in den kommenden zwölf Monaten um 83,9 Billionen Yen aufgestockt.

Auch in Europa startet die EZB jetzt mit einem Wertpapierkaufprogramm, für das bislang 500 Milliarden Euro (625 Milliarden US-Dollar) jährlich zur Verfügung gestellt werden sollen. Betrachtet man die Bilanzsummen beider Notenbanken, werden deren Bilanzen um 730 Milliarden US-Dollar aufgestockt. So viel Geld hatte die Fed lediglich zu Hochzeiten des Quantitative Easing in die Märkte gepumpt.

Das Tapern der US-Notenbank hat somit kaum Auswirkungen, denn die sich im Umlauf befindlichen Euro und Yen werden auch Amerika erreichen. Diese Entwicklung ist auch an den Wechselkursen abzulesen. Der US-Dollar befindet sich sowohl gegenüber dem Yen wie auch gegenüber dem Euro auf einem Höhenflug, der wohl so schnell nicht gestoppt werden kann.

Entwicklung von Aktien, Gold und Bundesanleihen 2014

Quelle: Thomson Reuters Datastream | Grafik: GoldSilberShop.de GmbH

Notenbanken im Krieg der Währungen

Ziel der Geldmengenausweitung sowohl in Japan wie auch in Europa ist die Bekämpfung der drohenden Deflation. Die Stabilität einer Währung oder aber der Erhalt der Kaufkraft scheinen für die Währungshüter derzeit keine Rolle zu spielen. Diesen Krieg der Währungen wird auch die USA zu spüren bekommen, denn der hohe Dollarstand hat nicht nur Vorteile. Durch sinkende Importpreise keimt auch hier eine Deflationsgefahr, die Inflation liegt bei gerade einmal 1,66 Prozent, mit sinkender Tendenz. Rückläufige Kreditvergaben und ein einbrechender Hypothekenmarkt sind weitere Risikofaktoren. Um ihr Inflationsziel von zwei Prozent zu erreichen, wird daher wohl auch die Fed bald wieder Maßnahmen einleiten und die Geldmenge ausweiten.

Goldpreisentwicklung in Euro durchaus positiv

Die Abwertungspolitik der Notenbanker wird sowohl in Europa wie auch in vielen anderen Ländern dazu führen, dass die Papierwährungen zunehmend an Wert verlieren und Sparer quasi enteignet werden. Weitsichtige Anleger sollten daher schon jetzt handeln, um sich gegen diese wenig weitsichtige Geldpolitik zu schützen. Dies ist vor allem mit Vermögenswerten möglich, die nicht in Euro notieren, so zum Beispiel mit Gold und Silber. Diese monetären Edelmetalle bieten eine echte Währungsalternative und ermöglichen gleichzeitig attraktive Renditen.

handelsgewichteter US-Dollar-Außenwert 2011–2014

Quelle: Thomson Reuters Datastream | Grafik: GoldSilberShop.de GmbH

In Anbetracht der derzeitigen Entwicklungen ist für Anleger durchaus ratsam, einen Teil ihres Vermögens, auf den Zugriff besteht, weg von Gläubigerrisiken und Währungen ohne intrinsischem Wert zu investieren. Sowohl Gold wie auch Silber und Diamanten können dabei eine wichtige Rolle spielen. Diese Anlagen sind bereits seit Jahrtausenden bewährt und werden daher auch die jetzige ökonomische Zeitenwende glänzend überstehen.

Die gesamte Online-Konferenz der GoldSilberShop.de GmbH können Sie sich hier ansehen:

Weitere Themen

Obwohl sich die Wirtschaft in Deutschland sehr positiv entwickelt, verharrt der Rest Europas in einer Dauerrezession. Um diesen gordischen Knoten zu zerschlagen, hat die EZB Anfang Juni die Leitzinsen erneut gesenkt und gleichzeitig historische Maßnahmen beschlossen. Ob diese Maßnahmen jedoch Wirkung zeigen und das Bankensystem endlich in den Griff zu bekommen ist, ist ungewiss.

Das Ende der Euro-Krise wurde bereits im vergangenen Jahr ausgerufen. Vor allem die Deutschen glaubten daher fest daran, dass in Südeuropa wieder ein größeres Wirtschaftswachstum möglich ist und die vorhandenen Schulden zurückgezahlt werden können. Der Wahlabend zum Europaparlament mit den Siegen der Eurokritiker zeigte jedoch, dass viele Menschen nicht mehr an eine geeinte Euro-Zone glauben. Auch die Krise scheint zurück, als EZB-Chef Draghi ankündigte, neue Maßnahmen zur Rettung der Staaten durchführen zu wollen. Die Frage nach dem Warum wird seither oft gestellt, fühlen sich viele Wähler von ihren Politikern doch hinters Licht geführt. Die Sorge um das eigene Geld und eine mögliche Geldentwertung kommen hinzu. Ohne die drastischen Maßnahmen der EZB, die bereits früher durchgeführt wurden, würde die Eurozone wohl nicht mehr bestehen und der Euro als Zahlungsmittel bereits Geschichte sein.

Erfolg der „Dicken Berta“ fraglich

Mit der „Dicken Berta“, einem Refinanzierungsgeschäft der EZB, sollte ursprünglich eine Maßnahme zur Refinanzierung der Banken zu niedrigen Zinsen ins Leben gerufen werden. Mittlerweile jedoch wird bereits die dritte „Dicke Berta“ aufgelegt, die den Banken langfristige Finanzierungen zu Mini-Zinsen garantiert. Gleichzeitig sollen Institute mit Negativzinsen bestraft werden, wenn Geld angelegt wird, anstatt es als Kredite weiter zu reichen. Warum ein erneutes Programm nun endlich die gewünschte Lösung bringen soll, ist mehr als fraglich, denn bereits die ersten beiden Tranchen brachten keine realwirtschaftlichen Effekte. Ausgeweitet wurde lediglich das Geschäft mit Staatsfinanzierungen, das als gesichert angesehen wird. Ein Teil der Liquidität floss auch in die Aktienmärkte, die neue Höchststände markieren konnten. Dass diese Entwicklung jedoch nicht langfristig ist, zeigte der kurze Ausflug des DAX über die Zehntausendermarke. Der Rückzug erfolgte schon nach wenigen Tagen.

Gewinne bei Gold und Silber

Anders als die Aktienmärkte reagierten die Kurse von Gold und Silber auf die Ankündigung der EZB nicht sprunghaft. Die Entwicklung verläuft hier eher konstruktiv, was die Edelmetalle zu den Renditekönigen des Jahres werden lässt.

Gold & Silber in US-Dollar indiziert

Goldpreis (orange) & Silberpreis (grau) in US-Dollar, indiziert

Auf Eurobasis konnten sowohl Gold wie auch Silber die Aktien- und Rentenmärkte überholen und hinter sich lassen. Die jetzigen Kursgewinne sind vor allem der Tatsache geschuldet, dass nun auch in Europa eine hemmungslose Geldpolitik und ein „Quantitative Easing“ erwartet wird, das die Geldmenge deutlich steigen lässt. Steigenden Inflationswerten und Blasen bei verschiedenen Vermögenswerten können nur mit einer Investition in Edelmetallen entgegen gewirkt werden.

Performance-Vergleich von Gold und Silber mit Wertpapieren in der ersten Jahreshälfte 2014

Gold und Silber 2014 vorn

Da sich die Maßnahmen der Zentralbank in den kommenden Monaten wohl stetig verschärfen werden, wird die aktuelle Entwicklung sicher erst der Anfang eines mittelfristigen Aufwärtstrends sein, denn die Nachfrage nach monetären Edelmetallen wird weiter steigen.

Kursverlauf von Silber nach Monaten

Saisonales Kursmuster am Beispiel von Silber

EZB stellt weitere Maßnahmen vor

Die Senkung der Leitzinsen gehört zu den wichtigsten Maßnahmen einer Zentralbank. Wie in der Pressemittelung der EZB zur letzten Sitzung aufgezeigt wurde, gibt es aber durchaus weitere Möglichkeiten, in die Finanzmärkte einzugreifen. So kündigte die EZB an, bei Bedarf forderungsbesicherte Wertpapiere aufzukaufen. Ein Limit wurde nicht genannt. Das Geld hierfür wird quasi aus dem „Nichts“ gedruckt und lässt die Geldmenge ins Unermessliche steigen. Dieses Geldschöpfungs- und Kreditvergabeprogramm wird schon heute als europäisches „Quantitative Easing“ bezeichnet.
Die Frage ist mittlerweile nicht mehr, ob dieses Programm aufgelegt wird, sondern vielmehr nur noch, wann es kommt. Anleger sollten sich daher schon jetzt auf ein Wiederanziehen der Inflation sowie auf weiter steigende Vermögenspreise einstellen.

Risiken der Banken werden eliminiert

Das Ziel der Zentralbank ist es in erster Linie, dass neue Kredite ausgegeben werden. Unternehmen sollen so wieder investieren, Privatleute hingegen zum Kauf diverser Produkte angeregt werden. Dieses Ziel rückte bisher in weite Ferne, da die Banken enorme Eigenkapitalrichtlinien zu erfüllen und mehr als genug ausfallgefährdete Kredite in ihren Büchern hatten. Die Vergabe neuer Kredite und das Eingehen weiterer Kreditrisiken kam daher nicht in Frage. Nach wie vor jedoch ist die Nachfrage nach Darlehen auf einem hohen Niveau, oftmals werden neue Kredite sogar zur Existenzsichern benötigt. Wenn die EZB jetzt forderungsbesicherte Wertpapiere kauft und die Banken ihre faulen Kredite auf einfache Art loswerden können, könnte das Ziel der EZB durchaus erreicht werden. Auch in den USA sowie in Großbritannien wurden daraufhin wieder mehr Darlehen für Immobilien vermittelt, was die Häuserpreise anziehen ließ. Im Vergleich hierzu verharren Griechenland, Portugal und Spanien in einer Dauerrezession.

Entwicklung der Immobilienpreise in verschiedenen Ländern 2005–2014

Hauspreise in den USA vs. Großbritannien vs. Spanien

Gold und Silber werden profitieren

Die Profiteure der aktuellen Politik werden die monetären Edelmetalle Gold und Silber sein. Mit der aktuellen Entwicklung zeigt sich nämlich, dass nun auch die Europäische Zentralbank allen Warnungen zum Trotz eine expansive Geldpolitik betreiben möchte, um die Krise zu bewältigen. Ist das Programm einmal angelaufen, gibt es kein Zurück mehr, denn eine Reduzierung der Geldmenge würde wahrscheinlich zum totalen Crash in Europa führen.
Für Anleger ist dies ein weiterer Grund, sich mit Edelmetallen gegen die drohenden Risiken abzusichern und sich vor Inflation und Kapitalfehlallokationen zu schützen.

Edelmetalle sind hierfür bestens geeignet, bieten sie doch folgende glänzende Eigenschaften:

  1. Edelmetalle sind endlich und nicht unbegrenzt verfügbar
  2. Kein Gegenparteirisiko enthalten
  3. Akzeptanz ist weltweit vorhanden
  4. Wertstabilität seit Jahrtausenden
  5. Weltweiter Verkauf jederzeit möglich
  6. Ultimative Sachwerte

Wer sich gegen die Folgen der aktuellen Geldpolitik schützen möchte, kommt an Edelmetallen kaum vorbei. Mit den jetzt günstigen Preisen lässt sich so eine preiswerte Versicherung gegen die derzeitige geldpolitische Politik erwerben.

Die vollständige Online-Konferenz der GoldSilberShop.de GmbH können Sie sich hier anschauen:

Das Archiv vorangegangener Onlinekonferenzen sowie die kostenlose Anmeldung zur Onlinekonferenz am 24.07.2014 finden Sie unter:
http://www.goldsilbershop.de/onlinekonferenz.html

Glaubt man den Politikern, die vor allem während des Europa-Wahlkampfs für die Gemeinschaftswährung kämpften, ist die Staatsschuldenkrise überwunden.

In diesem Zusammenhang stellt sich jedoch die Frage, warum die Notenbank dann in diesen Tagen neue Maßnahmen für Anfang Juni ankündigt, durch die die schon heute laxe Geldpolitik nochmals verschärft werden soll. Auch ein Blick auf die Schuldenstände der Länder zeigen, dass die Krise noch nicht beendet ist, denn vielfach werden Nachkriegsrekorde erreicht.

Angesichts dieser Fakten verwundert es nicht, dass es vor allem die Euro-Gegner waren, die zur Wahl des Europaparlaments hohe Zugewinne erzielen konnten. Die Illusion einer überwundenen Staatsschuldenkrise ist nämlich zweifelhaft.

Krisenpolitik ist vielfach gescheitert

Mit Beginn der Wirtschafts- und Finanzkrise und der damit verbundenen überhöhten Staatsverschuldung sollten die betroffenen Länder mit verschiedenen Reformen und Sparmaßnahmen auf den „richtigen“ Weg zurückgeführt werden.

Nach einigen Jahren Krisenpolitik zeigt sich jedoch, dass viele Maßnahmen wirkungslos waren oder den Ländern sogar geschadet haben. Die Folge waren nämlich nicht Entschuldung und Wirtschaftswachstum, sondern Arbeitslosigkeit und Stagnation – und neue Schulden.

schulden europa

Obwohl die EZB immer versucht hat, gegenzusteuern, um den Währungs-Kollaps oder einen Zusammenbruch des Bankensystems zu verhindern, scheint jetzt die Zeit, den Erfolg zu bezweifeln.

Warum wohl sonst werden nun neue Maßnahmen angekündigt, zu denen etwa ein Negativzins für Bankeinlagen bei der EZB gehört. Durch diese „Strafzinsen“ will die Zentralbank neue Kreditvergaben quasi erzwingen und so wirtschaftliches Wachstum fördern.

zinsverlauf

Wie die EZB jedoch bereits vermutet, werden die Banken allein aufgrund des Strafzinses keine neuen Kredite an Verbraucher und Unternehmen vergeben. Der Grund sind bankrotte Bankbilanzen, die nur durch den Ankauf von Asset Backed Securitys (ABS) reguliert werden können.

Mit ihnen haben die Banken Europas die Möglichkeit, Kreditpakete als Wertpapiere zu verbriefen und damit faule Kredite zu verkaufen. Die Folgen für die Bilanzen der EZB sind verheerend. Dass dieses Wertpapierankaufprogramm noch nicht gängige Praxis ist, ist einzig den Bundesbänkern zu verdanken, die (noch) auf die Geldwertstabilität achten.

Möglichkeiten der EZB sind begrenzt

Die Zentralbanken weltweit agieren bereits seit Jahren im Krisenmodus, sie versuchen also, durch immer neue Maßnahmen die Staatsverschuldung in den Griff zu bekommen. Was jedoch tun die Notenbänker, wenn echte Hilfe notwendig wird, etwa bei einem wirtschaftlichen Abschwung?

Dieser scheint nicht mehr allzu weit entfernt, denn die Vergangenheit hat gezeigt, dass nach fünf bis sieben Jahren Aufschwung eine Korrektur drohen kann. Und nach sechs Jahren Wirtschaftswachstum ist dieser Tag zum Greifen nahe. Zudem zeigt sich, dass die derzeitige Politik die Staatsverschuldung nicht lösen kann. Sie kann lediglich den Tag, an dem ein Schuldenschnitt notwendig wird, hinauszögern.

Dies wissen womöglich auch die Notenbanken, die bereits seit Jahren entsprechend reagieren. Sie investieren nun wieder in die ultimative Reservewährung Gold, die in Zeiten moderner Geldpolitik bereits als unnötig bezeichnet wurde.

Netto-Goldkäufe der Notenbanken

Die Aktivitäten der Notenbanken zeigen somit, dass sich auch Privatanleger und Investoren mit dem Gedanken eines möglichen Schuldenschnitts vertraut machen sollten.

Schon heute sind schließlich die Folgen der derzeitigen Notenbankpolitik in Form von niedrigen Sparzinsen, einer schleichenden Enteignung und dem Aufbau von Vermögensblasen spürbar. Es macht daher durchaus Sinn, die deutlichen Hinweise erst zu nehmen, die wir in unserer Online-Konferenz aufgelistet haben:

  1. Notenbanken der Industriestaaten betreiben Nullzinspolitik
  2. Notenpressen finanzieren Staaten („Quantitative Easing“)
  3. Notenbanken sichern Vermögen durch Goldkäufe
  4. Finanzielle Repressionen kaum mehr möglich
  5. Bankrottes Bankensystem ist schon heute von den Notenbanken abhängig
  6. Kleinere Staatsbankrotte sollen mögliche Auswirkungen zeigen
  7. Auch der Internationale Währungsfonds für Enteignung
  8. Transparenz in Vermögensfragen soll durch Datenaustauschabkommen gesichert werden
  9. US-Dollar hat als Welthandelswährung immer weniger Relevanz
  10. Berücksichtigung, dass Papierwährungen endlich sind

Alle Informationen, unser Onlinekonferenz Archiv und die kostenfrei Anmeldung finden Sie unter: http://www.goldsilbershop.de/onlinekonferenz.html oder schauen Sie sich gleich hier die Aufzeichnung an:

Verwandte Themen

Diese Anfrage wurde uns von einem Leser anlässlich unserer Preischarts für einige Gedenkmünzen der Bundesbank gestellt. Die Antwort ist nicht ganz eindeutig, deswegen erscheint dieser Artikel, der gerne diskutiert und ergänzt werden darf.

Als Arbeitsgemeinschaft Edelmetalle bieten wir einige Grafiken zu Münzen an, die den aktuellen Materialwert angeben.

Unsere Wertermittlung

Ermittelt haben wir den Wert anhand des reinen Gewichtes des Edelmetalles, eventuelle Kupferbeigaben sind preislich vernachlässigbar. Das Edelmetallgewicht haben wir mit dem aktuellen Börsenkurs für das entsprechende Edelmetall, meist Silber, verknüpft.

Dies ist etwa der Preis, den man erwarten kann, wenn man seine Münzen an einen Edelmetallhändler verkauft. Manchmal gibt es vielleicht einen Aufschlag, weil es sich um eine besonders interessante Münze handelt, die ohne Einschmelzung weiterverkauft werden kann.

Oft werden jedoch Münzen eingeschmolzen (recycelt). Dann bekommt man nur den Schmelzpreis, der sogar noch etwas unter unseren Preisgrafiken liegen kann.

Das war der niedrige „Wert“ einer Münze. Den höchsten „Wert“ einer Münze findet man …

… meist in Münzkatalogen, die von der Sammlerbranche angeboten werden. Je höher hier die Münze taxiert wird, umso mehr können Münzhändler großzügig Rabatte einräumen. Dennoch zahlt der Käufer oft ein Vielfaches des Materialpreises, nur weil es eine der vielen streng limitierten Prägungen ist, welche die Münzbranche ständig auflegt.

Einer der größten der Branche ist MDM.

„Vorgetäuschte“ Rabatte

Ein professioneller Händler wird niemals ein Schnäppchen, also Münzen unter Wert, offerieren, auch wenn das manche Werbung darstellt. Der Materialpreis zuzüglich der Kosten für Prägung, Handel, Lieferung und Steuer ist der Preis, den man fairerweise für eine Münze bezahlt. Solche Münzen nennt man Anlagemünzen.

Jede Woche gibt es in München in der Hauptfiliale von Pro Aurum, wie uns ein Mitarbeiter neulich erzählte, das böse Erwachen über den tatsächlichen Rückkaufpreis von scheinbar exklusiven Sammlermünzen.

Deswegen unser Rat: Wenn Sie nicht gerade besonders für Kunst schwärmen, bleiben Sie bei den klassischen Anlagemünzen.

Preisvergleich bei Ebay

Ebay hat sich mittlerweile als Zweitmarkt für Münzen aus Edelmetallen etabliert. Allerdings fällt der Preisvergleich schwer, weil es so viele verschiedene Münzen gibt. Oft findet man von der Branche limitiert geprägte Münzen hier nicht.

Zudem darf man nicht die Angebotspreise in den Vergleich einbeziehen – die sind teilweise von der Branche gestellt, um den Preis hochzuhalten – sondern nur die tatsächlichen Auktionen.

Zusammenfassung: Münzen und ihre Preise

Aus unserer Sicht gibt es vier Werte zu einer Münze:

  • Materialwert
    Leicht anhand des Edelmetallgewichts ausrechenbar, stellt neben dem Schmelzwert die untere Grenze dar.
  • Katalogwert oder besser: Preis im Katalog
    Von der Branche für den Verkauf erdacht, bei Verkauf so gut wie nie erzielbar.
  • Marktwert
    Liegt bei Plattformen wie ebay meist zwischen Material- und Katalogwert, zu diesem schwankenden Wert wechseln Münzen hauptsächlich den Besitzer.
  • ideeller Wert
    Welche Bedeutung die Münze für Sie persönlich hat, beispielsweise ein Erbstück von der Oma.

Weitere Fragen?

Ergänzende Themen

Beim Blick auf die Entwicklung der Gold- und Silberpreise im Jahr 2013 zeigt sich, dass beide Edelmetalle auf Jahressicht hohe Verluste erzielten. Viele Experten wie etwa die Großbank Societé Generale gehen daher bereits von einem Ende der Gold-Ära aus.

Ein Blick in die Kulisse zeigt jedoch, dass Gold nach wie vor sehr gefragt ist. Zudem werden Schritt für Schritt preisdämpfende Sondereffekte auslaufen, was zu einem Anstieg der Preise führen könnte.

Enorme Edelmetallverluste im Jahr 2013

Anleger, die in Gold investieren, mussten im vergangenen Jahr einen deutlichen Preisrückgang verkraften. So reduzierte sich der Goldpreis in Euro um mehr als 30 Prozent, der Preis für eine Feinunze Silber reduzierte sich in Euro gerechnet sogar um fast 40 Prozent.

Für Anleger bedeutete dies enorme Wertverluste, auch wenn es sich hierbei lediglich um Buchverluste handelt. Für Schnäppchenjäger war diese Gold- und Silberpreisentwicklung jedoch vorteilhaft. Sie erwarben in Zeiten günstiger Preise enorme Gold- und Silbermengen und bescherten den Goldhändlern so 2013 Rekordabsätze bei Münzen und Barren.

Gold Depression

Die Entstehung der Goldpreis-Depression

Obwohl also die Nachfrage nach Gold und Silber weiterhin auf einem sehr hohen Niveau ist, reduzierte sich der Goldpreis stetig.

Eine ähnliche Diskrepanz zwischen Nachfrage und Preis gab es lediglich in der zweiten Jahreshälfte 2008. Damals zog die Finanzkrise auf und Investoren mussten auf Kredit erworbene Papierkontrakte verkaufen. Gleichzeitig jedoch stieg die Nachfrage nach physischem Gold, das als Sicherheit in Krisenzeiten als Anlagealternative zu Aktien gewählt wurde.

Im Jahr 2013 begann der Kursverfall des Goldes mit der Forderung des EZB-Präsidenten Mario Draghi, der die zypriotische Notenbank aufforderte, 14 Tonnen Gold zu verkaufen, um diese zum Ausgleich von Verlusten von Hilfskrediten zu nutzen.

Innerhalb von wenigen verlor der Goldpreis daraufhin gut 15 Prozent an Wert. Als dann Indien als größter Goldimporteur der Welt Einfuhrbeschränkungen ankündigte und die Nachfrage hieraufhin deutlich einbrach, wurden bis Mitte Juli 2013 zyklische Tiefststände erreicht.

Indische Gold Importe

Gleichzeitig wurden die Goldnotierungen im vergangenen Jahr durch enorme Abflüsse aus Gold-ETF´s belastet, denn vor allem Anleger aus den USA trennten sich von ihren Goldinvestments.

Um sich vor weiteren Verlusten angesichts des sinkenden Goldpreises zu schützen, warfen diese Fonds allein im vergangenen Jahr gut 881 Tonnen Gold auf den Markt, was das Angebot deutlich vergrößerte, die Preise aber belastete.

Neue Impulse für 2014

Obwohl noch immer verschiedene Exchange Traded Funds Goldpositionen liquidieren, konnte sich der Goldpreis seit Juli 2013 auf niedrigem Niveau stabilisieren. Neue Kurstiefs wurden seither nicht mehr ausgebildet.

Der Grund für die Stabilisierung der Preise ist die Tatsache, dass zahlreiche Goldpessimisten nun Chancen im gelben Edelmetall sehen und zunehmend sowohl physisches Gold wie auch Minenaktien ins Portfolio nehmen.

Auch Größen wie Warren Buffet und Goldman Sachs hatten bei dem niedrigen Preisniveau investiert, obwohl sie sich öffentlich eher verhalten für Goldinvestments aussprechen.

Zusätzlich ergeben sich weitere Treiber für Gold- und Silberinvestments, durch die das Jahr 2014 durchaus positiv gestaltet werden kann. So sind nicht nur die Ausflüsse aus ETF´s weitgehend erfolgt, Indien plant außerdem, die Einfuhrbeschränkungen für Gold wieder zu lockern, denn Gold ist für viele Inder enorm wichtig.

Auch aus China steigt die Nachfrage und sorgt dafür, dass das Reich der Mitte wohl bald zum größten Nettoimporteur von Gold aufsteigen könnte. Hinzu kommt, dass zahlreiche Investoren, die auf fallende Goldpreise gesetzt haben, jetzt kaufen müssen.

Letztlich bleibt die Goldmenge weltweit trotz „Tapering“ der US-Notenbank weiterhin auf Rekordständen, was das Umfeld für Gold und Silber weiter verbessert. Dies alles sorgt dafür, dass die Nachfrage nach Gold steigt, das Angebot sich jedoch zunehmend verknappt und hierdurch Preissteigerungen die Folge sind.

Aufzeichnung aktuellen Online-Konferenz hier:

Um sich weiter über den Gold- und Silberpreis sowie die Entwicklungen am Edelmetallmarkt zu informieren, bieten wir eine monatliche Onlinekonferenz, an der alle interessierten Anleger teilnehmen können.

Hier haben Sie die Möglichkeit, mit uns zu diskutieren, Fragen zu stellen und Marktanalysen zu erhalten. Melden Sie sich noch heute unter www.goldsilbershop.de/onlineonferenz.html kostenlos an. Hier finden Sie zudem die jeweils aktuelle Onlinekonferenz zum nachhören.

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Viele unserer Leser machen sich Sorgen um ihr Vermögen. Oft handelt es sich dabei um den Wohlstand, der durch eigene Arbeit bzw. durch die Arbeit der Eltern geschaffen wurde. Dieser soll für den Lebensabend oder für die nachfolgende Generation bewahrt bleiben.

Die Vereinigten Staaten von Europa  - Oliver Janich

Infos zur Buchverlosung am Ende der Seite; bestellbar bei amazon.de.

Fragt man Finanzdienstleister, bekommt man ein breites Angebot von „sicheren Häfen“, angefangen bei Immobilien bis zum Goldversteck in der Schweiz.

Oliver Janich im Gespräch mit der Redaktion der Arbeitsgemeinschaft Edelmetalle:

Redaktion: In Ihrem Buch „die Vereinigten Staaten von Europa“ zeichnen Sie einen (nicht von Ihnen, aber von einer einflussreichen Klientel) angestrebten Sozialismus von der Atlantikküste bis zum Ural. In jedem Sozialismus waren Vermögenswerte von Begüterten in Gefahr.

Natürlich sind Sie angetreten, um dagegen zu kämpfen, dass dieses Szenario Wirklichkeit wird, aber welche Strategie raten Sie Leuten, die Ihr Vermögen gegen diese mögliche politische Entwicklung absichern wollen?

Oliver Janich: Ich kann natürlich keine Anlageberatung geben und was man tut hängt natürlich von den individuellen Verhältnissen ab. Aber Sie haben recht, der Staat wird massiv in das Eigentum der Bürger eingreifen. Massiv und skrupellos.

Das Ziel ist es, die Bevölkerung völlig vom Staat abhängig zu machen. Ihre Strategie muss daher das Gegenteil beinhalten. Wie kann ich mich möglichst unabhängig vom Staat machen? Wir haben es hier mit vollkommen gewissenlosen Psychopathen zu tun. Das heißt aber auch, dass man bei seinen Strategien sehr vorsichtig vorgehen sollte.

Redaktion: Wer sollte unbedingt Ihr Buch jetzt lesen und welchen Nutzen erwarten Sie für den Leser?

Oliver Janich: Der Nutzwert liegt darin: Wenn man einmal verstanden hat, worum es geht, kann man die Entwicklung besser prognostizieren. Zwar bleibt das Timing schwierig, aber dass der Trend zu immer mehr Überwachung und Eingriffen in das Privateigentum führt, sollte einem nach diesem Buch noch bewusster werden.

Vor allem enthält das Buch so viel Details und Originalquellen, dass Ihnen schmerzhaft bewusst wird, wie sehr die Massenmedien uns als Teil des politisch-medialen Komplexes belügen.

Jean Claude Juncker Zitat im Buch

Oliver Janich legt großen Wert darauf, seine Aussagen anhand von erstklassigen Quellen zu belegen. Hier Seite 234 des Buches …

Jean Claude Juncker Zitat im Spiegel

… und hier die Originalquelle.

Auf der anderen Seite hilft uns diese Erkenntnis beim Einschätzen der tatsächlichen Lage. Wenn Sie als Arbeitshypothese davon ausgehen, dass das Gegenteil von dem richtig ist, was weltweit in den Massenmedien verbreitet wird, kommen sie der Wahrheit schon ziemlich nahe und können in diese Richtung weiter recherchieren.

Ausführliches Interview mit Oliver Janich zum Buch

Vereinigte Staaten von Europa, Vorsorge-Kongress

Beilage in der ersten Auflage.

Karte im Buch

Dem Buch liegt eine Karte zur Anmeldung am „Krisen- und Vorsorgekongress“ (nächster Termin: 1. Februar 2014 in München) bei. Um herauszufinden, um was es geht, haben wir mit dem Programmleiter des FinanzbuchVerlags und Kongress-Organisator Georg Hodolitsch telefoniert.

Seine sinngemäße Antwort: Bei der Hochwasserkatastrophe im Sommer 2013 in einigen Teilen Deutschlands konnte man gut sehen, wie störanfällig die Versorgung mit sauberem Wasser, Nahrung und anderen Gütern des täglichen Bedarfs ist.

Nicht nur die Finanzkrise, die ja von der Politik für beendet erklärt worden ist, sondern auch andere potenzielle Gefahren wie das Risiko von kurzen und längeren Stromausfällen im Zuge der Energiewende sind Themen unter Experten.

Ziel des Krisen- und Vorsorgekongresses ist es, Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten. Besucher werden erfahren, mit welchen einfachen und deswegen auch kostengünstigen Vorsorgemaßnahmen man sich auf kleinere und größere Katastrophen vorbereiten kann.

Sollte man selbst nie in eine Notlage geraten, hat man zumindest etwas dazugelernt. Im anderen Fall handelt es sich um eine Investition, die sich 100-fach und mehr auszahlt, wenn man es am nötigsten braucht.

Weitere Informationen und Anmeldung unter www.vorsorge-kongress.de möglich.

Die Vereinigten Staaten von Europa - Oliver Janich

bestellbar bei amazon.de.

Verlosung unter unseren Lesern

Unter allen interessierten Lesern verlosen wir ein Exemplar von Oliver Janichs „Die Vereinigten Staaten von Europa“.

Als Los gilt ein Kommentar am Ende dieser Seite oder auf einer der beiden Facebook-Seiten (Arbeitsgemeinschaft Edelmetalle, Optimal-Banking)

Ziehung

1. Weihnachtsfeiertag 15 Uhr.

Verwandte Themen

Viele Händler erwarten ab 2014 deutlich steigende Preise bei Silbermünzen, denn die Bundesregierung erhöht den Mehrwertsteuersatz von bisher sieben auf 19 Prozent.

Händler jedoch, die die Differenzbesteuerung nutzen, können ihre Silbermünzen nach wie vor zu günstigen Preisen anbieten und damit deutliche Vorteile gegenüber der Konkurrenz erzielen.

Bisherige Situation:

Beim Kauf von Silbermünzen können Anleger aktuell gegenüber dem Kauf von Silberbarren deutliche Steuervorteile erzielen. Werden Silberbarren nämlich mit dem üblichen Mehrwertsteuersatz von 19 Prozent angeboten, können Silbermünzen mit nur sieben Prozent Mehrwertsteuer verkauft werden.

Dieser Preisvorteil von zwölf Prozentpunkten sorgte in der Vergangenheit dafür, dass sich viele Anleger für die optisch schöneren Silbermünzen entschieden oder als Alternative Silbermünzbarren für ihre Anlage nutzten.

Mit Beginn des neuen Jahres 2014 entfällt dieser Steuervorteil jedoch, denn die Bundesregierung passt die Besteuerung von Silbermünzen nun den anderen EU-Ländern an und sorgt so für eine Harmonisierung. Für Anleger in Deutschland jedoch ergeben sich Nachteile, denn sie würden bei einem Anlagebetrag von 10.000 Euro circa 56 Silberunzen weniger bekommen:

Unterschied ob man Silbermünzen 2013 oder 2014 kauft

Die Folge: Sinkende Nachfrage und kleinere Produktpalette

Die Erhöhung der Mehrwertsteuer wird Experten zufolge weit reichende Auswirkungen haben. So ist nicht nur damit zu rechnen, dass die Nachfrage nach Silbermünzen ab 2014 sinkt, sondern auch die Produktpalette wird sich verkleinern.

Gerade Exoten wie Münzstangen oder Münztafeln werden wohl ebenso von der Bildfläche verschwinden wie Münzbarren, die als Alternative zum Münzkauf angeboten wurden. Zwar profitieren Händler von einer geringeren Produktpalette, denn auch der Lager- und Logistikaufwand sinkt, Nachteile ergeben sich allerdings in steuerlicher Hinsicht.

Wenn Edelmetallhändler nämlich weniger mehrwertsteuerpflichtiges Silber handeln und vermehrt in steuerfreies Gold investieren, sinkt der mögliche Vorsteuerabzug. Hieraus ergeben sich zusätzliche Ausgaben, die für einige Händler sogar das Aus bedeuten kann.

Der Privatanleger müsste für dasselbe Silber mehr bezahlen

Doch auch für Privatanleger ergeben sich ab 2014 Nachteile beim Kauf von Silbermünzen. Durch den erhöhten Mehrwertsteuersatz von 19 Prozent verteuern sich die Produkte nämlich um 11,2 Prozent.

Viele Anleger werden daher nicht mehr auf Silbermünzen wie den Wiener Philharmoniker zurückgreifen, sondern verstärkt in weiterhin mehrwertsteuerbefreites Anlagegold oder Silberbarren investieren, um einen Teil ihres Geldes in Silber anzulegen. Als Alternative wird wohl auch der private Verkauf stärker in den Fokus rücken, denn hier kann es möglich sein, höhere Verkaufspreise zu erzielen oder günstiger einzukaufen.

Allerdings gibt es für Händler durchaus Möglichkeiten, die Preisnachteile für Privatanleger zu reduzieren und das Geschäft mit Silbermünzen wieder in den Münzhandel zu verlagern.

Die Lösung: Differenzbesteuerung beim Edelmetallhändler!

Mit der Differenzbesteuerung beim Verkauf von Silbermünzen bietet sich Händlern eine sehr gute Möglichkeit, sich von der Konkurrenz abzuheben und private Kunden für das eigene Geschäft zu begeistern.

Durch die Differenzbesteuerung ist es nämlich möglich, Silbermünzen zu nahezu unveränderten Preisen anzubieten und so auch 2014 ein florierendes Geschäft zu betreiben. Schließlich werden Privatanleger nach wie vor in Silber investieren, um ihr Geld sicher und wertbeständig anzulegen.

Im Rahmen dieser Steuermethode ist nicht der gesamte Münzpreis mit 19 Prozent zu versteuern, sondern lediglich die Differenz aus An- und Verkaufspreis muss entsprechend versteuert werden.

Dies vermindert die Steuerbelastung und reduziert damit auch den Brutto-Verkaufspreis.

Die Differenzbesteuerung bei Silbermünzen ist allerdings nur beschränkt nutzbar. Händler müssen hierzu die Münzen aus dem Nicht-EU-Ausland importieren. Da viele Münzen jedoch schon heute aus Kanada (Maple Leaf), Australien (Koala) oder den USA (American Eagle) stammen, ergibt sich für viele Händler kein Unterschied.

Schließlich kann die Differenzbesteuerung auch dann angewendet werden, wenn der Großhändler aus dem Ausland importiert und ebenfalls die Differenzbesteuerung nutzt.

Silber Differenzbesteuerung und Regelbesteuerung

Differenzbesteuerung hilft Privatkunden Geld zu sparen

Die Differenzbesteuerung ist auch bei Privatankäufen nutzbar. Auch hier haben Händler die Möglichkeit, die Differenzbesteuerung anzuwenden und den erhöhten Mehrwertsteuersatz lediglich auf die Differenz von Ankauf und Verkauf zu erheben. Damit ist es möglich, Silbermünzen ebenso günstig wie 2013 anzubieten und Privatanlegern die Gelegenheit zu verschaffen, weiterhin zu investieren.

Silber Mehrwertsteuer Differenzbesteuerung Zahlenbeispiel

Die Zahlenbeispiele zeigen, dass es auch 2014 möglich ist, Silbermünzen zu nahezu unveränderten Preisen zu erwerben.

Panikkäufe zum Jahresende 2013 sind demnach nicht nötig. Zwar ist es jetzt durchaus lukrativ, Silbermünzen zu erwerben, denn der Silberpreis ist aktuell auf einem Tiefststand.

Silber-Ratgeber

Ausführlicher Ratgeber zum Download.

Vermehrte Silberkäufe jedoch müssen nicht getätigt werden. Händler, die die Differenzbesteuerung nutzen, können nämlich auch 2014 günstige Silbermünzen anbieten und ihre Kunden begeistern.

Silberkauf-Ratgeber kostenlos zum Download

Der Ratgeber: „Mehrwertsteuererhöhung bei Silbermünzen dank Differenz­besteuerung vermeidbar“ informiert ausführlich sowohl Silber-Anleger als auch Edelmetallhändler ausführlich über die geplante Mehrwertsteuererhöhung bei Silbermünzen und die Möglichkeiten die die Differenzbesteuerung bietet.

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Florian Grummes dürfte vor allem Kunden von Pro Aurum bekannt sein, weil Newsletter-Abonnenten 14-tätig seine Analysen zur Goldpreisentwicklung per E-Mail erhalten. Auf seiner Internetseite www.goldnewsletter.de kann man sich ebenfalls für den Bezug registrieren. Beide Varianten sind kostenfrei.

Die folgenden beiden Videoclips zeigen einen Ausschnitt aus seinem Vortrag auf der Edelmetall- und Rohstoffmesse in München am 9.11.2013.

Fundamentalanalyse Gold (Ausschnitt)

Teil 2 (inklusive Ausblick auf die Goldpreisentwicklung)

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Report zu Rye Patch Gold (WKN: A0M6T1) – Besuch der Claims am 16./17.9. in Nevada, USA. Ausführliche Gespräche mit William C. (Bill) Howald, President, Chief Executive Officer and Director, sowie mit Ronaldo M. Pinto da Silva, Senior Exploration Geologist.

Wilco Project von Rye Patch Gold

In diesem Artikel berichte ich von meiner 2-tägigen Investorenreise zu den Claims von Rye Patch Gold in Nevada, USA.

Zum ersten Mal las ich zur Jahreswende 2010/11 von der Aktiengesellschaft Rye Patch Gold Corporation. Vorgestellt wurde sie im Börsenbrief „Rohstoffraketen“ als unterbewertete Aktienchance mit großem Upside-Potenzial.

Schon damals hatte die Gesellschaft insgesamt rund 3,9 Millionen Unzen Gold nach dem kanadischen Standard NI-43-101 nachgewiesen. Die Autoren rechneten vor, dass man die Unze Gold (ungefördert im Boden Nevadas) für 8,20 USD kaufen konnte, wenn man sich mittels Aktien an Rye Patch Gold beteiligen würde.

Selbst Aktionär seit Januar 2011

Ich kaufte damals mein erstes Aktienpaket und der Börsenbrief hielt mich bequem über die weitere Entwicklung auf dem Laufenden.

In diesem Artikel kann und möchte ich nicht die ganze Entwicklung der Gesellschaft wiedergeben. Wer sich dafür interessiert, bittet doch einfach bei der Redaktion (www.rohstoffraketen.de) um die Zusendung der letzten Ausgaben, in denen Rye Patch Gold besprochen wurde.

Rye Patch gewinnt durch Rechtsstreit 30 Mio. USD

Auf eine Sache möchte ich jedoch genauer eingehen, weil man diese kennen sollte, um den Kursverlauf der vergangenen 22 Monate zu verstehen und die derzeitige, gute Ausgangslage nachvollziehen zu können.

Rye Patch Gold 3 Jahre Aktienkurs

Heute steht die Gesellschaft viel besser da als vor drei Jahren, ein Einstieg ist aber günstiger.

Alle Claims von Rye Patch Gold befinden sich im US-Bundesstaat Nevada. Nevada hat seit dem Goldrauch des 19. Jahrhunderts eine erfolgreiche Minenindustrie, in der derzeit rund 60.000 Menschen arbeiten.

Um den Boden ausbeuten zu dürfen, müssen die Gesellschaften jedes Jahr eine Gebühr an den Bundesstaat bezahlen. Tun sie das nicht, verfällt ihr Anrecht. Der Claim wird frei und ein andere Gesellschaft (welche die Gebühr bezahlt) kann den Claim zur Nutzung auf sich registrieren.

Das ist sinnvoll, denn manchmal geht Explorationsgesellschaften das Geld aus. Dann kann eine andere Gesellschaft anrücken, um die Bodenschätze zu heben.

Coeur Mining versäumte es, die Gebühr für die Claims zu bezahlen.

Genau das Bezahlen der Gebühr hat der Silberproduzent „Coeur Mining“, der in direkter Nachbarschaft zu den Claims von Rye Patch Gold die Rochester Mine betreibt, versäumt. Zwei Monate lang waren die Claims „frei“, bis CEO Bill Howald die Rochester-Claims auf Rye Patch Gold registrierte und Coeur Mining darüber informierte, dass sie auf dem „Grund“ von Rye Patch arbeiteten.

Rye Patch registrierte die Claims auf sich.

Natürlich wollte Coeur Mining, einer der größeren Silberproduzenten und Milliardenunternehmen, sich die Claims nicht „nehmen lassen“. So entwickelte sich ein Rechtsstreit um das Recht, den Boden auszubeuten.

Da das Minengesetz in Nevada in diesem Punkt ziemlich eindeutig ist (habe ich zumindest von Experten gehört), entwickelte sich schnell eine Übernahmephantasie: Coeur Mining, das kurz davor noch den Explorer Orko Silver übernommen hatte, könnte Rye Patch Gold kaufen, um wieder in Besitz der eigenen Claims zu kommen, und würde damit gleichzeitig weitere gute Liegenschaften von Rye Patch in unmittelbarer Nachbarschaft erwerben.

Spekulation auf eine schnelle Übernahme!

Klar war auch, dass Rye Patch nur bei einem guten Preis einem Verkauf zustimmen würde. Doch es kam zu keiner schnellen Übernahme und der Rechtsstreit zog sich ungewöhnlich lange hin. Während des Rechtsstreits bröckelte so langsam der Kurs ab – hielt sich im Vergleich zu anderen Goldexplorern jedoch relativ gut im Markt. Schließlich bestand noch Übernahmehoffnung.

Als der Rechtsstreit in einem Vergleich mündete, wurde die Aktie von Rye Patch Gold abverkauft.

Wie sieht der Vergleich aus?

Es handelt sich um ein gutes Ergebnis für Rye Patch Gold. Es wurde vereinbart, dass die Gesellschaft eine 3,4%-NSR-Royalty aus der Silberproduktion der Rochester-Mine bekommen wird.

Konkret heißt das, dass man vier Jahre lang jedes Quartal einen Millionenbetrag in die Kasse gespült bekommt. Damit lassen sich weitere Bohrungen auf den aussichtsreichen Claims bezahlen. Die Zahlungen starten zum 1.1.2014 und werden auf insgesamt 32 Millionen US-Dollar geschätzt.

Hinweis: Der aktuelle Unternehmenswert von Rye Patch Gold liegt mit rund 23,4 Millionen US-Dollar unterhalb der künftigen Zahlungen, die aus dem Vergleich resultieren!

Zieht man die Gebühren für die Claim-Registrierung und Anwaltskosten ab, dürfte Bill Howald den Wert des Unternehmens um rund 30 Millionen US-Dollar gesteigert haben, weil ihm das Freiwerden der Rochester-Claims aufgefallen war und er richtig handelte. Als Rye-Patch-Aktionär: Vielen Dank, Bill!

Mehr zu den Claims

Die Claims konzentrieren sich in zwei verschiedenen Regionen in Nevada, in denen jeweils ein übergeordneter Goldtrend bekannt ist und andere Gesellschaften (Coeur Mining, Barrick) bereits seit vielen Jahren produzieren.

Oreana Trend

In direkter Nachbarschaft produzieren Coeur Mining und Barrick Gold.

Oreana Trend

Im Oreana Gold-Silver-Trend befinden sich drei Projekte: Wilco, Lincoln Hill und Gold Ridge. Die Örtlichkeiten befinden sich in etwa 20-minütiger Entfernung von der Kleinstadt Lovelock. Berühmtester Einwohner: O. J. Simpson (ehemaliger US-Football-Star und Schauspieler). Allerdings wohnt er dort im Gefängnis.

wilco project

Auf dem Wilco-Areal hatte eine andere Gesellschaft früher Gold gefördert, bis man dachte, dass das Golddepot abgebaut sei. Durch Bohrungen weiß man heute jedoch, dass unter einer Bodenschicht weiteres Gold liegt.

Schauen Sie sich das folgende Video an. Der Senior Exploration Geologist Ronaldo M. P. Silva stellt Ihnen das Lincoln-Hill-Projekt so vor, als ob Sie dabei gewesen wären.

Teil 2:

Cortez Trend

Die anderen beiden Claims (Garden Gate Pass und Patty) liegen auf dem Cortez Trend. In unmittelbarer Nachbarschaft wurden seit 1991 über 50 Millionen Unzen Gold entdeckt und laufend gefördert.

Das größte Wertsteigerungspotenzial von Rye Patch Gold sieht der CEO Bill Howald im Garden-Gate-Pass-Projekt, wo die nächsten Bohrungen stattfinden sollen, um den Erzkörper detaillierter zu definieren.

Garden Gate Pass Project

Das Garden Gate Pass und Patty Project liegen beide in der Nähe von großen Goldvorkommen.

Eigentlich sollte an dieser Stelle ein Video erscheinen, in dem Bill Howald die Geschichte und Besonderheit dieser Minenregion erzählt, doch leider hatte meine Kamera genau an dieser Stelle einen Aussetzer. So empfehle ich Ihnen, sich auf der Website www.ryepatchgold.com über die Projekte auf dem Cortez Trend näher zu informieren.

Wie geht es weiter?

Kann man mit Rye Patch Geld verdienen? „Nein, aber wahrscheinlich schon“, ist meine Antwort.

Nein, weil das Unternehmen nie zu einem Gold- bzw. Silberproduzenten werden will. Somit entfallen regelmäßige Einnahmen und das ist keine gute Aussicht auf eine Dividende.

Bill Howald ist mit seinem Team von Rye Patch Gold angetreten, um Gold und Silber auf den aussichtsreichen Trends in Nevada zu identifizieren. Ziel ist es, die Erzkörper durch Bohrungen und die geologische Auswertung so zu definieren, dass Edelmetallproduzenten (die selbst nicht viel explorieren, sondern lieber gute Projekte zum Abbauen übernehmen) Interesse haben, einzelne Projekte zu kaufen oder die ganze Gesellschaft samt allen Projekten zu erwerben.

Bohrproben

Das Team von Rye Patch Gold ist Spezialist in Sachen Exploration. Hier die besten Bohrproben der gesehenen Projekte.

Für den Aktionär bedeutet das: Er kauft die Aktie in der Erwartung, dass Bill und sein Team eine gute Arbeit machen und den Wert des Unternehmens durch Auffinden von Gold und Silber steigern. Die Aufwertung soll sich dann im Aktienkurs widerspiegeln, so dass man die Aktie später zu einem höheren Kurs verkaufen kann.

Wer Aktien von Rye Patch Gold kaufen möchte, sollte Zeit und gute Nerven mitbringen. Vielleicht auch etwas Interesse an Gold und Mining. Es besteht die Chance, seinen Einsatz zu vervielfachen, beispielsweise wenn die Bohrungen auf dem Garden Gate Pass tolle Treffer landen, aber es kann auch zu Verlusten kommen. Bei Aktiengesellschaften ist ein Totalverlust nie auszuschließen.

Für mich selbst habe ich nach meinem Besuch der Liegenschaften in Nevada eine Nachkauforder platziert.

Zum Abschluss noch ein kurzes Interview mit dem CEO

Fragen zu Rye Patch Gold oder meiner Investorenreise in den USA? Bitte das Kommentarfeld nutzen. Ich antworte gerne.

Gregor mit Videokamera in Nevada

Vielen Dank an Bill, Ronaldo und das Team von Rye Patch Gold für das Kennenlernen der Projekte und eine außergewöhnliche Reise!

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