Kursverlauf: 1 Unze Silber in US-Dollar, 1 Woche Kursverlauf: 1 Unze Gold in US-Dollar, 1 Woche

Geheime Goldpolitik

Warum fällt der Goldpreis – teilweise sogar schlagartig – obwohl er logisch betrachtet steigen müsste? Beispielsweise am 28.7.2009, genau einen Tag bevor in den USA 100 Milliarden Dollar an neuen Schulden aufgenommen werden sollten.

Warum Zentralbanken den Goldpreis steuern

Die Leser von Dimitri Specks brandneuem Buch mit dem Untertitel „Warum Zentralbanken den Goldpreis steuern“ wissen es.

ISBN: 978-3898795142     Preis: 24,90 €

Der Autor untersucht die Veränderungen des Preises für Gold seit Beginn der 1970er Jahre. Er stellt Zusammenhänge zwischen Goldpreis, Inflation, Förderungsmengen, Goldverkäufen und -verleihungen, Aussagen von bedeutenden Marktteilnehmern und vielen weiteren Daten her.

All seine Quellen sind öffentlich zugängliches Material, u.a. FED-Protokolle die nach 5-jähriger Sperrfrist freigegeben werden, sowie eigene Berechnungen. Der interessierte Leser kann anhand der lückenlos aufgeführten Quellen nachrecherchieren.

Gold ist das Thermometer

Am Goldpreis kann man Angst und Inflationserwartungen ablesen. Allein die Erwartung, es könne zu höheren Inflationsraten kommen, lässt den Goldpreis steigen. Weil der Goldpreis steigt, denken Menschen es komme zu einer Inflation und neigen deshalb dazu Teile ihres Sparguthabens aufzulösen um damit Waren zu kaufen. Dies wirkt tatsächlich preissteigernd und es kommt zu einer erheblichen Inflation.

Verhindern lässt sich das, indem man das Thermometer manipuliert – also den Goldpreis drückt. Diese Idee verfolgte auch Alan Greenspan in seiner Amtszeit als Vorsitzender der FED.

5. August 1993, 8:27 Uhr

Diesen Zeitpunkt machte Dimitri Speck als den Beginn der systematischen Goldinterventionen aus. Ziel der Notenbanken war das Verhindern steigender Inflationsraten. Gold wurde künstlich knapp unter 400 US-Dollar gehalten. Die Rechnung ging bis 1996 vorerst auf.

Goldpreis seit 1996

Dann begann die zweite Phase der Intervention: Die Drückung des Preises bis auf unter 300 US-Dollar. Mit von der Partie waren große Geschäftsbanken, die im Goldverleihgeschäft mit den Notenbanken standen und glänzende Gewinne einfuhren.

Steigender Goldpreis seit 2001

Obwohl der Goldpreis sich in den vergangenen 9 Jahren mehr als vervierfacht hat, intervenieren Notenbanken immer noch. 2008 sogar mit dem Zulassen eines Hochschnellens des Goldpreises als Unterstützungsmaßnahme um einen deflationären Kollaps zu verhindern.

In den heutigen Tagen liegt die Vermutung nahe, dass der Goldpreis an einem weiteren Ansteigen gehindert wird, um eine galoppierende Inflation zu verhindern.

Ausblick

Dimitri Speck

Zum Schluss des Werks gibt es vier mögliche Szenarien: Deflation, Inflation, zeitliche Dehnung oder Währungsreform. Dimitri Speck bewertet die Wahrscheinlichkeit und die Kombination der Möglichkeiten.

Die Geheime Goldpolitik behandelt noch weitere Ereignisse im Detail und ist als absolut lesenswert zu empfehlen!

Kontakt zum Autor: https://www.xing.com/profile/Dimitri_Speck

Buchbestellung

Die Geheime Goldpolitik kann im FinanzBuch Verlag oder versandkostenfrei bei amazon.de gekauft werden.

Verwandte Themen

Freiheit durch Gold
GoldMoney.com – eine Kurzvorstellung

Bildmaterial: Finanzbuch Verlag · Dimitri Speck

Kommentar abgeben

Goldbarren & -münzen: Schnell und sicher