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Anlass dieses Artikels ist das Buch „Erfolgsmodell Schweiz“ im Taschenformat. Herausgegeben wurde es Anfang des Jahres von Jürgen Elsässer und Matthias Erne und trägt den Untertitel „Direkte Demokratie, selbstbestimmte Steuern, Neutralität“.

ISBN: 978-3897064164       Preis: 8,80 €

Steuerhinterziehung

Von der deutschen Regierung und den selbstzensierten Massenmedien wurde unser Nachbarland offen, aber auch subtil mittels Techniken des „neurolinguistischen Programmierens (NLP)“, als Steuerschurkenstaat dargestellt. Was damit bezweckt werden soll, ist wohl jedem selbstständig denkenden Bürger klar.

Wie sieht es tatsächlich aus?

Die Schweiz gilt eigentlich als der Industriestaat mit der niedrigsten Steuerhinterziehungsquote im europäischen Vergleich.

Was sind die Gründe hierfür?

  • in der Schweiz haben die Menschen mehr Möglichkeiten bei der Verwendung des Steueraufkommens mitzubestimmen
  • Steuererhöhungen müssen vom Volk (nicht von den „Volksvertretern“) abgesegnet werden
  • die Schweizer Steuerverwaltung tritt nicht als missgläubiger Obrigkeitsstaat bei der Steuererhebung auf
  • sollte tatsächlich eine Ungereimtheit in der Steuererklärung auffallen, wird das Gespräch mit dem Bürger gesucht – da dies lokal stattfindet und man sich zumindest auf dem Land „kennt“, läuft dies in den meisten Fällen gewinnbringend für alle Beteiligen ab
  • in „Vergessen“ in der Steuererklärung wird nicht bestraft, Steuerbetrug (beispielsweise das Fälschen von Unterlagen) hingegen erheblich
  • die Steuern sind etwas niedriger als in Deutschland
  • es wird kein Geld für aktive Kriegsführung (kein Irak, kein Afghanistan) ausgeben

Steuerhinterziehung lohnt sich nicht!

Würde der milde Umgang bei Steuervergesslichkeit und Bankkundengeheimnis trotz aller Heimatliebe nicht zum Steuerverkürzen einladen? Wir wissen es nicht. Aber um dem vorzubeugen, gibt es eine 35-prozentige Verrechnungssteuer auf Zinsen und Dividenden, die von der Bank direkt an die Steuerbehörde überwiesen wird – ähnlich dem Verfahren der Abgeltungssteuer in Deutschland.

Kantone der Schweiz (zum Vergrößern auf das Bild klicken)

Doch die Abgeltungswirkung ist nur einseitig. Denn gibt der Steuerpflichtige alle Einkünfte an, kann er mit Steuererstattung aus den 35 % rechnen.

Schweiz zahlt „Steuer“ an Deutschland

Die Verrechnungssteuer wird selbstverständlich auch bei Steuerausländern erhoben. Ein Großteil dieses Geldes bekommen die EU-Staaten (auch Deutschland) ohne Verweis auf den Kontoinhaber ausgezahlt.

Deutschland ist somit auch finanzieller Nutznießer, wenn Deutsche ihr Geld in der Schweiz anlegen!

Im „Erfolgsmodell Schweiz“ werden viele weitere Themenbereiche zur Schweiz angesprochen. Es lohnt sich dieses neutrale, freiheitsliebende Land näher kennenzulernen.

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Bildmaterial: Wikipedia · Kai Homilius Verlag

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