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Während der zurückliegenden Tage brachten wir alle Schuldenuhren mit aktuellen Daten auf einen neuen Stand. Was hat sich verändert?

Mit Ausnahme der Schweiz, die für das laufende Jahr einen Schuldenabbau plant, wächst die Staatsverschuldung in allen beobachteten Ländern weiter an – allerdings langsamer als zuvor. Die Gründe dafür dürften bei leichten Verbesserungen der wirtschaftlichen Lage und Einsparungen wie in den Vereinigten Staaten liegen.

Sprung bei der Pro-Kopf-Verschuldung

Pro-Kopf-Verschuldung

Erwähnenswert ist ein Sprung nach oben bei der deutschen Pro-Kopf-Verschuldung. Wie kam es dazu?

Im Jahr 2011 fand eine europaweite Volkszählung statt, auch Zensus genannt. Aus den im Laufe dieses Jahres veröffentlichten Ergebnissen geht hervor, dass in Deutschland etwa 1,5 Millionen Menschen weniger leben, als angenommen wurde. Der statistische Schwund entspricht fast der Bevölkerungszahl des Landes Mecklenburg-Vorpommern.

Eine geringere Einwohnerzahl bedeutet, dass sich die Schulden auf weniger Schultern verteilen, also eine höhere Pro-Kopf-Verschuldung herrscht. So lasten derzeit auf jedem Einwohner Deutschlands rund 27.000 Euro Staatsschulden.

Datengrundlage

Den kostenlosen Grafiken zur Schuldententwicklung liegen für die europäischen Staaten Meldungen ans Statistische Amt der Europäischen Union (Eurostat) zugrunde. Dabei handelt es sich um offizielle Prognosen. Wieviel Schulden auf den verschiedenen Ebenen wie Nationalstaaten, ihren Regionen, Gemeinden und Sozialversicherungen tatsächlich aufgenommen wurden, lässt sich erst im Nachhinein zusammentragen.

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